QSL-Karten
Die Bestätigungskarte (QSL-Karte) für eine Funkverbindung ist für mich noch immer das "Salz in der Suppe" des Amateurfunks. Ich bestätige jede neue Verbindung pro Band und je Betriebsart. Leider ist der QSL-Eingang recht spärlichen. Ich erinnere mich gern an die 50er Jahre, als ich von vielen DX-Stationen QSL-Karten mit persönlichen Anmerkungen über das geführte QSO erhielt.
Bei einer Verbindung mit einer DX-Station hört man "QSL via bureau" leider selten. Angegeben wird häufig "QSL via CBA". Man muss dann die Adresse im Callbook suchen, oder der QSL-Austausch erfolgt über einen QSL-Manager. Oft ist es schwierig, den QSL-Manager herauszufinden. Hier meine Erfahrungen über den QSL-Austausch.
Inhalt:
Hier QSL-Karten, über die ich mich besonders freue:
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Gute Informationen über die DX-Stationen, die auf den Bändern zu hören sind, erhät man über das DX-Cluster.
Gute Quellen über den Weg, wie man an die QSL-Karten von DX-Stationen kommt, die nicht direkt über das Büro zu erreichen sind, sind aber auch die Amateurfunkzeitschriften (z. B. CQDL, Funk, Amateurfunk) und das "DX-MB" (An-, Ab- und Ummeldung unter der Adresse
DX-MB.)
Im Internet sind für mich die wichtigsten Adressen
www.qrz.com und
www.qsl.net,
denn die meisten DXpeditionen sind hier vertreten.
Online-Informationen findet man in den DX-Clustern im Packet, aber auch im Internet, hierzu zwei Adressen:
VE9DX.
www.dxscape.com.
Eine gute Adresse ist auch www.ng3k.com. Hier sind die aktuellen DXpeditionen mit ihren QSL-Managern sowie viele weitere Informationen über die Stationen zu finden.
Viele DX-Stationen wünschen die direkte Zusendung der QSL-Karten. Für die Rücksendung der QSL-Karten werden Dollars, IRCs oder Briefmarken (in der Landeswährung) erwartet. Hinweise hierüber findet man u. a. bei AC6V und bei N6DHZ.
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Meine erste QSL, vom spärlichen Taschengeld finanziert, 1956 bis 1960 |
1970 bis 2000 |
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Aktuelles Bild |
eQSL |
Besondere Freude bereiten Funkverbindungen mit berühmten Persönlichkeiten, besonders wenn man dann auch die QSL-Karte erhält. Dazu gehörte OM Ernst Krenkel, er führte das ungewöhnliche Rufzeichen "RAEM". Die Erklärung dazu findet man auf der Rückseite seiner QSL-Karte: "RAEM was the call of S/S CHELUSKIN smashed by ice in the polar sea in 1934. I was there the chief operator. Since then RAEM is my personel amateur call."
So findig war die Post, einen Adressaten herauszufinden. Folgenden Brief erhielt ich 1961 mit einer QSL-Karte einer Station aus Kostroma, ehem. UdSSR. Nachporto brauchte ich übrigens nicht zu bezahlen!
Zuletzt geändert: 26.03.2012