Funk in Braunschweig

Die ersten Anfänge
- 1924 bis 1932 -

Durch Zufall erhielt ich Original-Dokumente aus den ersten Jahren des Amateurfunks und dem Beginn des deutschen Rundfunks im Bereich der Reichspostdirektion (RPD) Braunschweig, später Oberpostdirektion Braunschweig. Die Dokumente hat Hans, DL6NB - rechts im Bild - vor der Vernichtung bewahrt. Sie umfassen einen Zeitraum von etwa 1924 bis 1944 in zwei DIN-A4-Ordnern!

Ergänzende Informationen stammen u.a. aus Chroniken anderer Ortsverbände des Deutschen Amateur- Radio-Clubs, DARC.

Hier die Zeit vom Beginn bis 1932


Amateurfunk im "Dritten Reich"
- 1933 bis 1945 -

Es gab offizielle "Liebhaberfunker" mit D3- oder D4-Rufzeichen und wissenschaftliche Versuchssender mit D2-Rufzeichen. Ein Funkbetrieb untereinander war verboten. In Braunschweig und Umgebung gab es sechs Lizenzen, darunter Ehni, D4FND, und Fischer, D4SLD, die sich in Braunschweig in der Nachkriegszeit sehr für den Amateurfunk verdient machten.
Schwarzsenden wurde hart bestraft.

Kriegslizenzen gab es für braunschweiger Funkamateure wohl nicht. Lediglich Martin Groß, D4LYN, aus Rottweil war in Braunschweig stationiert und Richard Hinz, D3JQD, sowie Rudolf Rückwitz, D3KCD, besaßen eine 10-m-Lizenz. D3JQD war nach dem Krieg im ersten Vorstand des neu gegründeten OV Braunschweig.

Hier die Zeit von 1933 bis 1945


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Zuletzt geändert: 04.10.2016